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Zweite gewinnt Topspiel

HSV Hochfranken: Westphal, Riedel; Becker (10), R. Zumpe (4), Danner, Kempf (5), Najman (11/5), Forster (3), Fischer, Böhme, Nicklas (1), B. Zumpe

Zeitstrafen: HSV: 0  HC 03 Bamberg: 3

Schiedsrichter: Weinmeier (HSG Fichtelgebirge), Baumgärtel (TV Münchberg)

Spielverlauf: 10. Spielminute 9:4, 20. 15:10, Halbzeit 22:13; 40. 27:16, 50. 35:20, Endstand 36:24

Die Zweite der HSV Hochfranken durfte am Sonntag gegen die befreundete Mannschaft der HC 03 Bamberg antreten, die in Bestbesetzung angetreten war. Beide Mannschaften waren gespickt von erfahrenen Landesligaspielern gemischt mit jüngeren Akteuren, die integriert wurden und ihre Aufgaben hervorragend erfüllten. Die Heimmannschaft spielte von Beginn an sehr konzentriert und machte vor allem in der Abwehr sofort klar, wer Herr im Haus sein wollte. Sehr zur Überraschung aller stand nicht der ehemalige Selber Torhüter Carsten Kropf im Gästetor, sondern der A-Jugendtorhüter, der bereits einen Tag zuvor mit seiner eigentlichen Mannschaft in Rehau keinen Erfolg hatte. Doch dieser Zustand änderte sich schnell, da die Mannen um Chef Böhme zu oft ins Tor trafen und nach zehn Minuten bereits mit fünf Toren in Front lagen (9:4). Nun wurde die Heimabwehr etwas nachlässig und eröffnete zu viele Räume, was zu einfachen Toren der Gäste führte, die das Spiel nun offen gestalteten aber nicht näher kommen konnten. Bis zur 20. Minute blieben die Hochfranken fünf Tore in Front, allerdings zündeten sie nun nochmals den Turbo und erhöhten in den Minuten bis zur Pause den Vorsprung auf acht Tore. Konter, gute Abwehrarbeit, Paraden beider Torhüter waren die Basis dieser Führung zur Pause.

In den ersten zehn Minuten nach der Pause spielten die HSV-Herren weiter ihren Stil durch und das mit durchschlagendem Erfolg, die Gästemannschaft wirkte zunehmend entnervt und stand sich zum Teil nun selbst im Weg. Der Vorsprung wuchs immer weiter an und erreichte in der 40. Minute bereits die 11-Tore-Marke. Durch geschicktes Wechseln auf der Heimseite wurden Spieler geschont und konditionelle Schwächen damit nicht auffällig, aus diesem Grund stieg der Vorsprung bis zur 50. Minute auf 15 Tore. Die letzte Spielperiode wurde nun heruntergespielt und das mit Erfolg, zwar konnte die Mannschaft aus der Domstadt den Vorsprung nochmals verkürzen, dennoch standen zum Schluss 12 Tore Differenz auf der Hallenuhr und die erste Niederlage der Gäste war besiegelt. Spiele der beiden Mannschaften sind immer wieder schön zu betrachten, da vorher nie ein klarer Favorit benannt werden kann und die Spiele immer von hoher Qualität sind.