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Lebenszeichen Der HSV-Herren

Lebenszeichen der HSV-Herren

HC 03 Bamberg – HSV Hochfranken 28:28; Die Zeichen standen gut im HSV-Lager, denn man hatte zumindest bis auf Sandner, Dorschner und Köhler fast alle Mann an Bord, und so wollte man das Gastspiel in Bamberg nutzen, um nach zuletzt acht Niederlagen in Folge ein hochfränkisches Ausrufezeichen zu setzen. Fast wäre es komplett gelungen, was die Fans aber in Bamberg sahen macht Lust auf mehr. Da nun aufzusetzen wäre logisch. Mit dem Gegner Neutraubling kommt am kommenden Samstag (18 Uhr) ein Team in die Selber Realschulsporthalle, dem es noch etwas schlechter geht in Sachen Tabellenstand. Für alles was die HSV nun vorhat: diese zwei Punkte müssen abgesichert werden.

Zum Spielverlauf:

in der Bamberger Halle hat das Heimteam von Beginn an versucht, durch sehr schnelle Spielweise die Oberhand zu gewinnen. Dies gelang nur zum Teil, die Abwehr der HSV war sehr gut eingestellt. So wechselte die Führung hin und her. Über das 2:1 hin zum 6:5 gelang es Bamberg nicht sich abzusetzen, im Gegenteil: die HSV´ler fanden in die lange gesuchte Spur zurück. Ob über Kreis mit Kempf, aus dem Rückraum Mocker und Zumpe oder die 7m Quote von Ludwig (100%) waren eine Ansage an den Gegner. Und schon lag man mit 9:7 in Front. Selbst eine doppelte Unterzahl der HSV´ler Mitte der ersten Halbzeit konnte mit 2:0 Toren verbucht werden. Klasse Leistung in dieser Phase, 14:12-Führung für die Selb/Rehauer Handballer. Abgeklärt haben nun die Jungs von Luka Veraja agiert, einen 2-Tore-Vorsprung in die Pause mitgenommen. Einziger Wehrmutstropfen: ein nicht gegebenes Tor von Mocker als der Ball von der hinteren Stange durch das „ausgehängte” Netz zur Seite raussprang.

Nach der Pause gleiches Bild: beide Teams spielten so wie taktisch vorgegeben. Bamberg mit schnellem Angriff über die Mitte, erweiterte Konter etc…und die HSV ruhig im Spielaufbau. Dies brachte zunächst der Heimmannschaft einen kleinen Vorteil. Deren Müller-Brüder zogen die Fäden und Fischer, Dietz und Sommer verwerteten die Chancen eiskalt. Somit war Mitte der zweiten Hälfte ein 22:22 die logische Folge. Torhüter Michanek war hellwach in seinem Kasten, denn vorne war der Makel, dass man sich in dieser Phase ein 2-3 Bälle zu viel genommen hat; aus den nicht abgeschlossenen Chancen legten die Bamberger nach zum 26:24. Nun kam aber das zu Tage, was die HSV-Fans so sehr erhofft hatten. Geschlossenheit, Einsatz und absoluter Wille das Spiel zu gewinnen. Nur so war es möglich das Unentschieden klar zu machen. Stöckert markiert den wichtigen Treffer und somit war sogar noch vier Sekunden vor Schluss die Möglichkeit für die Gäste- aber nach dem Foul an Kempf blieb leider der Pfiff aus.

HSV Hochfranken: Michanek – Becker 2, Hofmann, Schönberner 6, Stöckert 2, Vogel, Ludwig 5/5, Görlitz, L. Kempf 4, Krauss 1, Zumpe R. 1, Mocker 7, Kropf M.
Verlauf: 2:2, 6:5, 7:8, 9:11, 12:14, 13;15, 15:17 HZ 17:17, 19:18, 20:21, 22:22, 24:22, 26:24, 27:27, 28:28