Überspringen zu Hauptinhalt

Im Derby leider erfolglos

HSV Hochfranken: Michanek, Köhler; Becker (1), Ludwig (4/4), Görlitz (4), Sandner (2), Dirr (1), Scherdel (2), Krauß (4), Mocker (6/1), Hüttner (1), Zitterbart, Herkt

Zeitstrafen: HSV:             3                                          HSG Fichtelgebirge:        3

Rote Karte: Ludwig (40. Spielminute)

Zuschauer: circa 300

Schiedsrichter: Abel (MTV Stadeln), Herpolsheimer (TV Erlangen-Bruck)

Spielverlauf: 6. Spielminute 5:1, 10. 8:2, 16. 8:4, 20. 11:7, 25. 15:8, Halbzeit 16:11; 35. 17:13, 40. 20:16, 42. 21:18, 50. 27:20, 55. 31:21, Endstand 34:25

Die Halle war gut gefüllt und kochte bereits vor dem Spiel, beide Fanlager waren gut auf- und eingestellt auf ein packendes Derby in der Landesliga Nord. Die Hochfranken gingen hoch motiviert in die Partie und wollte den Coup aus der Hinrunde wiederholen, doch scheinbar war der Druck zu groß, der auf den Spielern lastete, denn bereits nach sechs Minuten waren die Hochfranken deutlich im Hintertreffen. 5:1 lautete der Spielstand, den Gästen wollte es einfach nicht gelingen das Abwehrbollwerk der HSG zu bezwingen und sie waren immer wieder zu schwierigen Würfen gezwungen. In der 10. Minute musste eine Auszeit genommen werden, da man bereits mit sechs Toren im Hintertreffen lag. In den nächsten Minuten gelang es immer wieder die Hausherren zu Fehlwürfen zu zwingen doch die Ausbeute im eigenen Angriff ließ weiterhin zu wünschen übrig, denn es konnte nicht wirklich deutlich verkürzt werden. Dennoch gelang es den Rückstand konstant zu halten und in der 20. Minute lagen die Hochfranken nur mit vier Toren zurück. Große Veränderungen des Spielstandes gab es bis zur Pause nicht mehr, der Pausentee wurde beim Spielstand von 16:11 eingenommen. Vor allem vergebene Großchancen und zu viele Fehler im Angriffsspiel waren die ausschlaggebenden Faktoren in Hälfte eins.

Die Gäste hatte sich in der Pause vorgenommen nochmals alles in die Waagschale zu werfen um den Gegner nochmals in Schwierigkeiten zu bringen, doch immer wieder fiel das Fehlen von Stefan Stöckert, der ordnenden Hand in Abwehr und Angriff auf. Die Hochfranken konnten das Spiel zwar offener gestalten, allerdings war es ihnen nicht vergönnt näher an den Gastgeber heranzukommen. In der 42. Spielminute ergab sich diese Möglichkeit, drei Tore Rückstand und Zeitstrafen für zwei HSG-Spieler, doch dies Möglichkeit wurde nicht genutzt und die Überzahl endete unentschieden.

Kurz zuvor musste Tobias Ludwig nach einem Foul an Markus Tröger die Rote Karte hinnehmen, damit war erneut der Abwehrchef vom Feld. Auch das merkte man dem Spiel der HSV an. Die HSG lief nun reihenweise durch die Lücken in der Defensive und konnte binnen 13 Minuten auf zehn Tore davonziehen. Die Messe war gelesen, dennoch ergaben sich die Spieler aus Selb und Rehau nicht ihrem Schicksal sondern kämpften wacker weiter um jeden Ball. Die HSG ihrerseits brachte aber die Partie sehr gut zu Ende und spielte die Erfahrung aus, am Ende stand ein 34:25-Erfolg für die Hausherren, die verdient gewonnen haben. Die HSV’ler müssen nun schleunigst Punkte holen um weiterhin eine Chance zu haben die Klasse zu halten, die Spielweisen und Abwehrvarianten, die gespielt werden müssen nun endlich den gewünschten Erfolg bringen, was nur über Disziplin und harte Arbeit gelernt werden kann.