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HSV Herren lassen nichts anbrennen

TV Ebern – HSV Hochfranken    21:40 (5:19)

Beim Tabellenschlusslicht aus Ebern geben sich die HSV Herren keine Blöße. Bereits nach der ersten Halbzeit ist die Partie entschieden.

HSV: Riedel, Köhler – Stöckert (2), Vogel (5), Pich (4/2), Dirr (3), Krauß (7), Reitmeier (2), Bartoš (2), Dorschner, Ziesmann (5), Meinel (2), Schaller (2), Herkt (6/5)

Siebenmeter: TV 2/4, HSV 7/8
Zeitstrafen: TV 4, HSV 1
Schiedsrichter: De Rooij/Meier (HSG Rödental/Neustadt)
Zuschauer: 50

Spielfilm: 0:3, 3:8, 3:15, 5:19 – 10:21, 11:27, 20:36, 21:40

Nach dem deutlichen Heimsieg der Vorwoche gegen die TS Coburg wartete am vergangenen Samstag mit dem TV Ebern das Schlusslicht der Bezirksoberliga auf die erste Herrenmannschaft der HSV Hochfranken. Im Kader gab es derweil zwei Veränderungen: Markus Dorschner und Fabian Ziesmann stießen wieder zum Kader hinzu, um vor allem Letzterem Einsatzzeit in der „Ersten“ zu gewähren.

Das Hinspiel gegen Ebern blieb den Hochfranken als zunächst zähe Partie in Erinnerung, in der der Gegner eine Viertelstunde lang gut mithalten konnte. Daher wurde nun von Trainer Jan Becker höchste Konzentration gefordert, um von Beginn an für klare Verhältnisse zu sorgen. Diesen Wunsch sollte ihm seine Mannschaft erfüllen: Bereits nach drei Minuten und einer 0:3-Führung für die Gäste war klar, in welche Richtung sich dieses Spiel entwickeln sollte. Die Gastgeber fanden in der gesamten ersten Halbzeit kaum ein Mittel gegen die gut formierte Defensive der Hochfranken. So wurden sie zu vielen Halbchancen aus dem Rückraum gezwungen, die letztendlich sichere Beute von Jonatan Riedel im HSV-Tor wurden. Ein konsequentes Tempospiel seitens der Gäste führte schließlich dazu, dass sie nach 22 Minuten erstmals mit zehn Toren in Front lagen und bis zur Halbzeit den Vorsprung auf 5:19 Tore anwachsen ließen.

Die Messe war somit bereits gelesen und nun galt es nur noch, diese Partie für beide Seiten verletzungsfrei und im Sinne der Hochfranken möglichst torreich zu beenden. Sie ließen dann in der zweiten Halbzeit leider ihren Torhüter phasenweise etwas im Stich, der nun wesentlich häufiger hinter sich greifen musste. Dennoch konnten sie ihren Vorsprung nach kurzem Stolperstart weiter ausbauen. Alle Spieler erhielten lange Einsatzzeiten und teilweise wurden auch manche Positionen anders besetzt als üblich, was aber dem Spielfluss der Gäste in keinster Weise schadete.

Letztendlich war es Michal Pich vergönnt, mit dem 40. HSV-Tor den Schlussstrich unter diese Partie zu setzen.

Am kommenden Wochenende steht erneut ein Heimspiel in der Selber Roland-Dorschner-Halle auf dem Programm. Dann wird den Hochfranken die SG Bad Rodach/Großwalbur gegenüberstehen, bei der sie im Hinspiel den ersten kleinen Härtetest der Saison erst nach langen Kampf erfolgreich hinter sich bringen konnten. M.D.