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Herren mit guten Ansätzen und wenigen Fehlern, dennoch sieglos

HSV Hochfranken: Michanek, Köhler, Riedel; Fritsch (3), Schönberner (2), Stöckert (2), Ludwig, Pich (4), Dirr (3), Krauß, Dorschner (2), Nützel (7/5), Meinel (1), Herkt

Zeitstrafen:        HSV: 4                  SG Auerbach/Pegnitz: 3

Schiedsrichter: Ludwig (ASV 1863 Cham), Wolf (TS Herzogenaurach)

Spielverlauf: 5. Spielminute 2:4, 11. 5:5, 18. 7:7, 23. 10:10, Halbzeit 15:12; 35. 15:13, 40. 18:15, 45. 21:19, 50.26:21, 55. 30:21, Endstand 31:25

 

Die Herren der HSV Hochfranken mussten am Samstagabend in Auerbach gegen die SG Auerbach/Pegnitz antreten. Die Mission für die Rückrunde ist klar, möglichst viele Punkte sammeln um aus dem Tabellenkeller herauszukommen. Das Spiel begann gut und die Hausherren hatten deutliche Probleme mit der sehr flexibel stehenden Abwehr, die keine leichten Rückraumtore zuließ. Im Angriff lief der Ball gut und die herausgearbeiteten Chancen wurden sicher verwertet, so konnten sich die Gäste in der fünften Minute einen kleinen Vorsprung von zwei Toren erspielen. Jetzt wurden in einigen Situationen Würfe genommen, die nicht ausreichend und gut vorbereitet waren, was Hausherren zu schnellen Toren aus erster und zweiter Welle einlud und diese Einladung auch nicht ausließen. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Kampfspiel, keine Mannschaft konnte sich absetzen obwohl beide Angriffsreihen einige Fehler produzierten. Kurz vor der Halbzeitpause kam ein kleiner Bruch ins Spiel der HSV Hochfranken, es wurden mehrere Angriffe in Folge nicht erfolgreich abgeschlossen und die Hausherren nutzten diese Schwächeperiode eiskalt aus. Bis zur Pausensirene gerieten die Hochfranken mit drei Toren in Rückstand.

Der Beginn des zweiten Durchgangs glich dem Spielbeginn. Die Abwehrreihen machten es den Angreifern schwer einfache Tore zu erzielen und es drohte auf beiden Seiten häufig das Zeitspiel. Der Rückstand von drei Toren blieb für die Spieler aus Selb und Rehau konstant und man kam nie näher als zwei Tore heran. Die kräftezehrende Abwehrvariante zeigte auch bei den Spielern der HSV Hochfranken Abnützungserscheinungen. Trotz vieler Wechsel klafften nun einige Male große Lücken im Abwehrverbund, weil der letzte nötige Schritt nicht mehr gegangen wurde oder gegangen werden konnte. So verwandelte der Gastgeber die Zeit von der 40. Spielminute bis zur 55. zu einem Schaulaufen für Thomas Wilke, der in dieser Zeit sechs seiner zwölf Tore erzielte und von der Abwehr nicht unter Kontrolle zu bringen war. Der Rückstand wurde immer größer und die Versuche selbst schnell zu Torerfolgen zu kommen wurden ein ums andere Mal mit schnellen Gegenzügen bestraft. In der 55. Minute waren es neun Tore Rückstand, doch die Gäste zeigten Charakter und konnten in den letzten fünf Minuten nochmals aufholen und den Abstand auf sechs Tore minimieren. Am Ende trennten sich die Mannschaften mit 31:25 und es waren wieder zwei kleinere Schwächephasen in jeder Halbzeit, die dazu führten, dass die HSV Hochfranken keine Punkte holen konnte.

Diese fünf Minuten in jeder Halbzeit noch abzustellen und in dieser Zeit mit mehr Disziplin zu agieren muss die Mannschaft nun schleunigst lernen, um in den nächsten Spielen endlich wieder zu punkten und den Abstand zum rettenden Ufer zu minimieren. Dass die Spieler aus Selb und Rehau dazu in der Lage sind haben sie bereits bewiesen und auch im Spiel in Auerbach war deutlich mehr drin als es das Ergebnis widerspiegelt, nun heißt es volle Konzentration auf das nächste Spiel am kommenden Samstag in Roßtal um dort möglichst die Punkte zu entführen.