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Derbyniederlage für Damen 1

HSV Hochfranken: Künzel, Fiedler; Hempfling (7/2), Benker (1), Schiller, Gutsch, Höra (2), Heinritz (3), Dreßler, Friedel, Holdstein (2/2), Knoll (3), Markert
Schiedsrichter: Jäger (TS Schwarzenbach)
Zeitstrafen: HSV: 3 TV Helmbrechts: 3
Rote Karte: Marker (58.)
Zuschauer: 100
Spielverlauf: 5. Spielminute 2:1, 10. 4:4, 20. 8:8, 25. 10:10, Halbzeit 11:13; 40. 12:18, 50. 13:23, 55. 16:27, Endstand 18:28

Die Bezirksoberligadamen der HSV Hochfranken starteten am Samstag gegen den neu formierten TV Helmbrechts in die Saison. Beide Mannschaften stehen in dieser Saison vor neuen Aufgaben, die HSV Hochfranken will viele Jugendspielerinnen integrieren und der TV Helmbrechts hat einige Neuzugänge vom Nachbarn Münchberg einzubauen.
Das Spiel begann auf beiden Seiten nervös und war geprägt von Fehlwürfen und einigen technischen Fehlern, doch beide Mannschaften fingen sich schnell. Es dominierten vor allem die beiden Abwehrreihen, die es dem Gegner schwer machte einfache Tore zu erzielen.
Allerdings ließ die Heimmannschaft bereits in der ersten Halbzeit zahlreiche Chancen liegen und scheiterte immer wieder an den gut aufgelegten Torhüterinnen der Gäste. bis zur 25. Spielminute konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen und das Spiel verlief ausgeglichen beim Stand von 10:10. Nun scheiterten die Hochfrankendamen erneut bei zwei Würfen und wurden postwendend durch schnelle Angriffe bestraft, was zu einem Rückstand von zwei Toren zur Pause führte.
Zu Beginn der zweiten Hälfte verloren die Damen aus Selb und Rehau leider etwas den Faden und damit auch den Zugriff aufs Spiel. Die Gäste durfte nun schalten und walten wie sie wollten und setzten sich binnen zehn Minuten auf sechs Tore ab. Eine Vorentscheidung war gefallen, auch, weil die Heimspielerinnen bis zur 50. Minute nur zwei Tore erzielen konnten. Die Chancen waren zweifelsohne da, aber die Würfe wollten nicht den Weg ins Tor finden. Die Abwehr versuchte ihr bestes und konnte gut dagegenhalten. Doch die Fehlwürfe führten immer wieder zu schnellen Angriffen des TV Helmbrechts, die gnadenlos davonzogen. In der 55. Spielminute war der Rückstand der Hochfranken-Damen auf 11 Tore angewachsen. Mit dem Schlusspfiff waren es insgesamt zehn Tore Unterschied zwischen den Kontrahenten.
Die Damen der HSV müssen nun schnellstmöglich an ihrer Wurfpräzision und Trefferquote arbeiten um in den nächsten Wochen zu punkten.