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Der Glaube ist da

Der Glaube ist ungebrochen auch, weil die Truppe der HSV Hochfranken vor einer Woche eindrucksvoll bewiesen hat zu was sie in der Lage ist. Zwischenzeitlich wuchs die Führung gegen den MTV Stadeln auf 15 Tore an und die Partie wurde eindrucksvoll beendet. An diese Leistung muss nun auch im letzten Saisonspiel angeknüpft werden um die Chance auf den Klassenerhalt zu haben, natürlich muss dazu auch in den anderen Hallen in Sulzbach und Auerbach alles nach dem Plan der Handballer aus Selb und Rehau klappen. Nichtsdestotrotz müssen die Spieler von Luka Veraja zu allererst ihre eigenen Hausaufgaben machen und die erste Mannschaft des HC Forchheim schlagen. Das Hinspiel hatte es in sich, drei Minuten vor Schluss lagen die Hochfranken mit drei Toren zurück und konnten nach einer spannenden Schlussphase erst 15 Sekunden vor Schluss den Siegtreffer erzielen. Vor allem mit dem Rückraumspieler Stefan Bauer hatten die Spieler der HSV ihre Probleme, da dieser mit ungeheurer Wucht und Masse in die Abwehr lief und durch keinen Spieler zu stoppen war. Auch das Spiel über den Kreis konnte nicht effektiv genug unterbunden werden und lange schien die Partie verloren. Doch bereits in diesem Spiel zeigten die Hochfranken, dass sie immer bis zum Schluss kämpfen und nie aufgeben und gewannen die Partie am Ende glücklich.

Auf die Spielweise der Gastgeber wurde sich in den letzten Wochen gezielt vorbereitet um Paroli bieten zu können. Kein Spieler der Spielvereinigung wird bis zum Schlusspfiff aufgeben werden und seinen Glauben verlieren denn es gilt eine Topleistung abzurufen um der Saison ein gutes Ende zu geben. Auch die Verantwortlichen tun alles um die Mannschaft maximal zu unterstützen, so werden am Wochenende alle Trommler mit in Forchheim sein um dort eine Heimspielatmosphäre zu erzeugen und die Mannschaft zum erwünschten Sieg zu treiben. Um nichts mehr wird es am Samstag gehen, denn der Blick in andere Hallen verbietet sich während des Spiels. Was danach passieren wird hängt stark von der Schützenhilfe der HSG Fichtelgebirge und des ASV Cham ab, der vom Ex-HSV-Spieler Filip Turecek trainiert wird. Sollten beide Mannschaften gewinnen hält die HSV Hochfranken bei eigenem Sieg direkt die Liga. Das war und ist das vor der Spielzeit ausgegebene Ziel und das einzige woran Spieler, Fans und Verantwortliche seit Wochen denken und arbeiten.

Nun gilt es ein letztes Mal das Potential auf die Platte zu bringen und die letzten regulären Punkte der Saison einzufahren. Die Mannschaft wird in kompletter Besetzung in Forchheim antreten und wird bis in die Haarspitzen motiviert und voller Glaube und Hoffnung die letzten 60 Minuten dieser Spielzeit in Angriff nehmen, alles andere liegt nicht in ihrer Hand.