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Damen überzeugen auf ganzer Linie

HSV Hochfranken: Künzel; K. Rausch (1), Benker (4), J. Schiller (10/5), Ploß, N. Schiller (1), Gutsch, Höra (2), F. Rausch, Heinritz (2), Rummel (3), Isenberg, Markert (4)

Schiedsrichter: Löhner (HG Naila)

Zuschauer: 100

Zeitstrafen: HSV: 8                        TV Marktleugast: 6

Spielverlauf: 5. Spielminute 3:1, 10. 5:4, 20. 6:5, 26. 9:6, Halbzeit 12:8; 35. 15:9, 45. 19:13, 50. 23:15, 55. 25:18, Endstand 27:20

 

Es gibt diese Tage an denen gelingt dem einen alles und dem anderen etwas weniger. Am Sonntagmittag galt es zu hoffen, dass den Gästen aus Marktleugast nicht alles gelingt, denn sonst würde eine Niederlage drohen. Viele erfahrene Kräfte, die vor einigen Jahren höherklassig gespielt hatten, sind nach wie vor die Basis des TV Marktleugast. Doch die Gastgeberinnen ließen sich von Beginn an nicht einschüchtern, auch von der körperlichen Gangart einiger Gegnerinnen nicht. Das war bereits bei einigen anderen Spielen das Problem, dass die Spielerinnen aus Selb und Rehau den Körperkontakt im Angriff scheuten. Doch an diesem Sonntag sollte einiges anders laufen wie gewohnt. Von der ersten bis zur letzten Minute spielten die Hochfrankendamen wie aus einem Guss. Zu Beginn vergaben die HSV-Damen noch einige Chancen und konnten sich aus diesem Grund nicht absetzen, bis zur 20. Minute lag man nur mit einem Tor in Front. Die Abwehr um die gut haltenden Marika Künzel ließ allerdings für die Gäste auch nur wenig zu. Vier Minuten vor der Halbzeitpause konnte dann endlich die erste kleine Führung herausgespielt werden (9:6) und diese bis zur Pause sogar noch um ein weiteres Tor ausgebaut werden.

Es gab nichts zu ändern für den zweiten Durchgang, denn die Abwehr und der Angriff funktionierten an diesem Tag hervorragend. Das sollten die Gäste nach der Pause erfahren, denn binnen weniger Minuten konnte der Vorsprung auf sechs Tore erhöht werden und einige rieben sich verdutzt die Augen. Der TV Marktleugast war der Topfavorit auf die Meisterschaft zusammen mit der SG Kunstadt/Weidhausen, doch an diesem Tag hatten die Damen der HSV auf alles eine Antwort.

Die Spielerinnen der Heimmannschaft hatten nun Lust bekommen und gönnten sich keine Auszeiten während des Spiels. Der Vorsprung wurde immer weiter ausgebaut und konnte in der 49. Minute erstmals auf acht Tore gebracht werden. Die Gäste versuchten noch einmal offensiver in der Abwehr zu agieren, aber auch darauf hatten die Spielerinnen aus Selb und Rehau eine Antwort und fanden immer wieder die Lücke. Es gelang fast alles und die Wurfausbeute war hervorragend, viel besser funktionierte allerdings die Abwehr und die Torhüterin Künzel. Es wurden immer wieder Bälle gewonnen und dann überlegt nach vorne getragen. Die Gäste kamen nicht mehr näher heran als sieben Tore und am Ende stand ein umjubelter und in der Höhe völlig verdienter Sieg der Damen der HSV Hochfranken.