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Damen mit Sieg gegen Tabellennachbarn

HSV Hochfranken – TS Coburg 32:24 (16:13)

HSV: Künzel, Fiedler; Hempfling (14/6), Schiller (1), Höra (2), Heinritz, Dreßler, Friedel (3), Knoll (5), Holdstein (3), Isenberg (3)

Schiedsrichter: Moje (SG Kasendorf-Kulmbach)
Zeitstrafen: HSV: 2 TV Marktleugast: 2
Zuschauer: 100

Spielverlauf: 1:3, 7:4, 10:10, 13:10, Halbzeit 16:13, 18:13, 20:14, 23:15, 28:20, 31:24

Für die Damen der HSV Hochfranken stand am Samstagabend ein schweres Spiel gegen den TV Marktleugast an, gegen den man sich in den letzten Jahren immer schwer tat Punkte zu holen.
Die ersten Minuten waren geprägt von Nervosität und zu schnellen Abschlüssen, was zu einem Rückstand von zwei Toren führte. Die Abwehr wurde daraufhin umgestellt und das zeigte schnell Wirkung, der Rückstand wurde binnen weniger Minuten umgewandelt und die Gastgeberinnen gingen selbst mit drei Toren in Führung. Nun wollten sie aber zu viel und versuchten ihre Angriffe immer schnell abzuschließen, die Möglichkeiten waren zweifelsohne gegeben, allerdings hielt das Wurfpech Einzug und verhinderte so das Ausbauen der Führung.
Die Gäste konnten den Rückstand Stück für Stück verringern und kamen in der 22. Minute schließlich zum Ausgleich. Die Spielerinnen aus Selb und Rehau rissen sich nun am Riemen und spielten endlich das, was gefordert war. Sie erspielten sich große Lücken und nutzten nun ihre Chancen eiskalt aus. Der Vorsprung wuchs wieder an und Carina Hempfling erzielte mit der Pausensirene das 16:13.
Nach der Pause wurde die Hektik im Angriffsspiel abgelegt und weiter konsequent agiert, die Abwehr lieferte nun ebenfalls eine hervorragende Arbeit ab und entnervte die Gegenspielerinnen. Immer wieder konnten Bälle gewonnen und in Tore umgesetzt werden. Der Vorsprung wuchs in den ersten Minuten der zweiten Hälfte schnell auf sechs Tore an. Die Kreisläuferinnen der HSV leisteten Schwerstarbeit in Abwehr und Angriff und rissen große Lücken für ihre Mitspielerinnen oder erhielten den Ball um selbst einzunetzen. Die Außenspielerinnen verwandelten nun ihre Möglichkeiten sicher und die Rückraumakteurinnen sorgten in jeder Situation für viel Druck auf die Gästeabwehr. Die Torhüterinnen der HSV vereitelten nun ebenfalls viele Würfe und so konnte die Führung immer weiter ausgebaut werden, in der 42. Minute waren es erstmals acht Treffer Differenz.
Mit dieser sicheren Führung im Rücken hielt nun etwas Bruder Leichtfuß Einzug ins Spiel der HSV.
Die Chancen wurden nicht mehr so konsequent genutzt wie vorher und auch die Abwehr wurde etwas nachsichtiger mit den Gegnerinnen, die den Rückstand bis zur 50. Minute auf sechs Tore verkürzen konnten.
Nun machte sich allerdings die breiter besetzte Bank der HSV bemerkbar, da das Tempo wieder nach oben geschraubt werden konnte und die Gäste nichts mehr zuzusetzen hatten. Schnell wurde der alte Abstand wiederhergestellt und in der 56. Minute konnten erstmals neun Tore Vorsprung erzielt werden. Bis zum Ende konnte passierte nun nicht mehr viel und die HSV Damen feierten einen überzeugenden und mannschaftlich geschlossenen Sieg gegen den direkten Tabellennachbarn aus Marktleugast.