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Damen mit Kantersieg gegen Gefrees

HSV:      Fiedler, Künzel; Hempfling (9/1), Köhler (3/1), Ploss (3), Gutsch (3), Höra (7), Heinritz (6), Friedel, Dreßler, Holdstein (7), Wölfel (1)

Schiedsrichter: Löhner (HG Naila)
Zeitstrafen:        HSV: 2                 TV Gefrees: 2

Spielverlauf: 3:3,6:6, 10:8, 10:10, 15:12, Halbzeit 18:13, 22:15, 24:16, 27:18, 31:21, 39:24

 

Nach der deutlichen Niederlage in der Vorwoche gegen den HC 03 Bamberg, war nun gegen den TV Gefrees Wiedergutmachung angesagt. Vor allem sollte in diesem Spiel verstärkt auf die Abwehrarbeit Wert gelegt werden. Der Beginn war nervös mit einigen Fehlwürfen auf beiden Seiten, keine der Mannschaften konnte sich absetzen. Die Abwehr der HSV-Damen stand deutlich besser als noch eine Woche zuvor und machte es den Gegnerinnen schwer im gebundenen Spiel einfache Tore zu erzielen. Die Rückzugsbewegung machte Probleme und Gefrees konnte ein ums andere Mal mit schnellen Rückraumwürfen zum Erfolg kommen. Doch auch darauf stellten sich die Spielerinnen aus Selb und Rehau schnell ein. Es wurden zwar im Angriff einige Chancen liegen gelassen, was aber nicht dazu führte, dass ein Rückstand entstand. Marika Künzel war, ebenso wie Lisa Fiedler, gut aufgelegt und vereitelte einige Wurfversuche. Das Spiel blieb bis zur 20. Minute ausgeglichen, ehe sich die HSV Stück für Stück absetzen konnte. Die Abwehr agierte nun etwas offensiver, was zu Ballgewinnen und schnellen Kontern führte. Bis zur Pausensirene konnten sich die Gastgeberinnen bis auf fünf Tore absetzen.

Die zweite Hälfte begann wie die erste endete, konsequent wurden die Abschlüsse gesucht und auch treffsicher genutzt. Die Abwehrarbeit funktionierte hervorragend und der Vorsprung konnte immer weiter ausgebaut werden, in der 47. Spielminute standen 10 Tor Führung auf der Anzeigetafel.

Die Spielerinnen der HSV waren an diesem Tag in Spiellaune und machten immer weiter Druck.

Es wurde gefällig durch die gegnerischen Abwehrreihen kombiniert und die Wurfversuche fanden fast alle ihr Ziel. Während der gesamten Partie konnten ohne Probleme durchgewechselt werden, was dazu führte, dass immer frische Spielerinnen auf dem Feld standen. Der Qualität des Spiels tat das zu keinem Zeitpunkt einen Abbruch. Die Fehlerquote, die immer sehr gering ist, wurde auch in dieser Partie sehr klein gehalten und die Trefferquote war dieses Mal sehr gut.

Am Ende standen 15 Tore Führung zu Buche und das Spiel endete beim Stand von 39:24. Ein in der Höhe verdienter Sieg mit deutlicher Steigerung in der Abwehrarbeit und der Wurfausbeute, beendete das Kalenderjahr 2019 für die Damen der HSV, die nun in die Winterpause gehen.