Damen gewinnen erstes Heimspiel

HSV Hochfranken: Künzel; Setzer (4/4), Benker (3), J. Schiller (5), Ploß (3), N. Schiller, Gutsch, Höra, Rausch, Heinritz (6), Rummel (5), Markert (4)

Schiedrichter: Löhner (HG Naila)

Zeitstrafen: HSV: 3          Haspo Bayreuth II: 2

Spielverlauf: 5. Minute 3:3, 15. 10:4, 20. 12:7, 30. 18:11, 40. 26:12, 50. 28:15, Endstand 30:18

 

Nach dem verpatzten Saisonauftakt in Weitramsdorf war bereits ein gewisser Druck auf die Damen der HSV Hochfranken vorhanden. Die sehr stark besetzte Bezirksoberliga verzeiht in dieser Saison keinerlei Ausrutscher. Am Freitagabend war nun die Reserve der Haspo Bayreuth zu Gast und die Damen der HSV legten nach kurzem Abtasten los die Feuerwehr. Es gab kein großes Vertun, nachdem sich fünf Minuten lang abgetastet wurde und das Spiel ausgeglichen verlief zündeten die Damen aus Selb und Rehau den Turbo. Binnen der nächsten zehn Minuten konnten sie sich auf sechs Tore absetzen (10:4) und zeigten wir gut sie miteinander harmonieren. Die Abwehr gewann einige Bälle und Marika Künzel hielt sehr gut. Im Angriff wurden sich viele beste Chancen erarbeitet und auch verwertet, was im Auftaktspiel noch nicht der Fall war.

Die Gäste schafften es nicht sich auf die Abwehr der Gastgeberinnen einstellen, die ihrerseits immer wieder schnell in den Gegenangriff gingen. Erstmals seit langem wurden Chancen sehr gezielt und geduldig herausgespielt und so konnte der Vorsprung bis zur Halbzeit auf sieben Tore erhöht werden.

Die Marschroute für die zweite Hälfte war klar die Konzentration durfte nicht nachlassen, die Angriffe sollten weiter ausgespielt werden und die Abschlüsse sollten nicht zu früh gesucht werden.

Die Spielerinnen hielten sich an den vorgegebenen Plan und konnten den Abstand zu den Gästen sogar noch erhöhen, in der 41. Spielminute waren 15 Tore zwischen den beiden Teams (27:12). Es gelang nun fast alles und die Spielerinnen aus Bayreuth kamen nicht mehr näher als 12 Tore heran. Die Abwehrarbeit wurde nun zum Teil nicht mehr mit letzter Konsequenz abgeleistet, was die Gäste zu einfachen Toren einlud. Die Spielerinnen der HSV brachten aber nach einem kurzen Durchhänger die Partie mit viel Konzentration zu Ende und ließen zu keiner Zeit während der gesamten Partie Zweifel aufkommen, wer an diesem Freitag als Sieger das Spielfeld verlassen wird.

Nun gilt es in den nächsten Wochen das Selbstbewusstsein im Spiel zu bewahren und sich auf die nächste Begegnung vorzubereiten, die allerdings erst am 10. November stattfinden wird. Bis dorthin sollten auch die derzeit verletzten Spielerinnen wieder mit dabei sein.