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Bittere Niederlage im Abstiegskampf

HSV Hochfranken: Michanek, Köhler, Riedel; Fritsch, Schönberner (1), Stöckert (2), Becker (2/1), Pich (2), Krauß (4), Ludwig (1), Dorschner (7), Nützel, Meinel (2), Herkt

Zeitstrafen: HSV: 4 TSV Roßtal: 2
Schiedsrichter: Sachse/Weis (beide HG Maintal)

Spielverlauf: 4. Spielminute 1:3, 9. 3:7, 20. 5:7, 24. 8:8, 27. 10:8, Halbzeit 12:9; 35. 13:11, 40. 15:13, 47. 16:16, 51. 18:18, 55. 21:18 58. 22:20, Endstand 25:21

Die erste Herrenmannschaft der HSV Hochfranken hat sich am Samstag selbst um den Lohn ihrer Arbeit gebracht. Disziplinlosigkeiten im Spiel sorgten dafür, dass der Gegner leicht zu Ballgewinnen kommen konnte und somit standen sich die Akteure aus Selb und Rehau reihenweise selbst im Weg.
Der Beginn war vielversprechend, der Ball lief gut und die Abwehr der Hausherren fand kein Rezept gegen die Spieler der HSV. Jede Chance wurde gut herausgespielt und die Würfe gut platziert und nur dann genommen wenn wirklich die Chance dazu bestand. Bis zur zehnten Minute konnte ein Vorsprung von vier Toren erspielt werden. Die Abwehr stand gewohnt sattelfest und bereitete dem TSV Roßtal Probleme einfache Tore zu erzielen. Doch was nun folgte ist absolut unverständlich und nicht zu erklären. Ein absoluter Bruch hielt Einzug in das Spiel der Hochfranken, anstatt die Angriffe weiter auszuspielen und gute Chancen zu kreieren, wurde schnell abgeschlossen und das aus Positionen, die nicht dafür geeignet waren. Zusätzlich häuften sich technische Fehler und es wurden reihenweise Schrittfehler und Offensivfouls abgepfiffen. Die Folge daraus war, dass die Roßtaler in der 24. Spielminute ausgleichen konnten, da die Gäste aus Hochfranken es schafften in 14. Minuten nur ein Tor zu erzielen. Die Gastgeber witterten nun Morgenluft, da ein Ende der Spielweise der Gäste nicht abzusehen war. Alle eingesetzten Spieler reihten sich nahtlos in das Geschehen ein und die Fehlerquote blieb bis zur Pause hoch, so durften die Hausherren ihren Vorsprung bis zur Pause auf drei Tore ausbauen.
Die Pausenansprache schien allerdings zu fruchten, denn die Abwehr der HSV Hochfranken spielte nun deutlich besser und ließ für die ersten sechs Minuten in der zweiten Hälfte nur ein Gegentor zu. Der Rückstand wurde Stück für Stück verringert, doch dann verletzte sich Jan Schönberner durch ein Stürmerfoul, was in ihm begangen wurde, und konnte für die restliche Partie nicht mehr eingesetzt werden. Die Abwehr musste umgebaut werden und Julius Meinel übernahm die Aufgabe vor der Abwehr. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch bei dem sich keine Mannschaft absetzen konnte. Bis zur 52. Spielminute waren beide Mannschaften gleichauf, jetzt hielt allerdings Bruder Leichtfuß erneut Einzug ins Spiel der HSV Hochfranken. Reihenweise wurden Würfe zu früh und in den falschen Situationen genommen, dazu kamen auch weitere Undiszipliniertheiten auf dem Spielfeld, die zum Teil zu Zeitstrafen führten. Die Gastgeber durften sich nun binnen weniger Minuten auf drei Tore absetzen, was vorentscheidend sein sollte. In der 58. Minute lagen zwei Tore zwischen beiden Teams und die HSV Hochfranken versuchte nochmals alles um die Außenspieler in Position zu bringen, was auch funktionierte aber leider nicht den zählbaren Erfolg brachte. Am Ende mussten die HSV-Spieler eine bittere25:21 Niederlage einstecken, die nicht nur von der Art und Weise, wie sie zu Stande gekommen war, sondern auch überhaupt mehr als überflüssig war. Die Mannschaften agierten auf Augenhöhe und die diszipliniertere Mannschaft hat an diesem Tag gewonnen. Nun gilt es vor allem im Hinblick auf die nächsten Wochen wieder Disziplin ins Spiel und das Verhalten der HSV Hochfranken zu bringen um Chancen auf Punkte zu haben.